Arbeitsmarkt ruhig

Ruhiger Jahresausklang am regionalen Arbeitsmarkt. Im Dezember waren knapp 7000 Menschen arbeitslos gemeldet, rund 260 mehr als im Vormonat. Das stuft Johannes Kolb von dert Ingolstädter Arbeitsagentur in Zeiten von Ukrainekrieg, Inflation, Preissteigerungen und instabilen Lieferketten als zufriedenstellend ein. Der witterungsbedingte saisonale Anstieg sei außerdem moderat. Die Quote pendelt sich bei 2, 4 ein- hier die Quoten im Einzelnen:

Im Stadtgebiet Ingolstadt hat sich die Zahl der arbeitslosen Menschen im Berichtsmonat Dezember um 13 Personen auf insgesamt 2.690 Betroffene leicht erhöht (Vorjahr: 2461 Personen). Die aktuelle Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 3,3 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent).

Im Landkreis Eichstätt stieg die Arbeitslosigkeit zum Ende des Jahres – auch saisonal bedingt – an. Zum Stichtag waren 1.439 Personen auf Arbeitssuche, 124 mehr als im Vormonat, 253 mehr als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote beträgt Ende Dezember 1,9 Prozent (Vormonat: 1,7 Prozent, Vorjahr: 1,5 Prozent).

Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist die Arbeitslosenquote mit 2,5 Prozent im Dezember gegenüber dem Vormonat November um 0,2 Punkte angestiegen (Vorjahr: 1,8 Prozent). Zum Stichtag wurden 1.432 Personen als arbeitslos gezählt, 113 mehr als im Vormonat, 367 mehr als noch vor einem Jahr.

Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Pfaffenhofen ist zum Ende des Jahres 2022 etwas angestiegen. Die Zahl der arbeitslos Gemeldeten hat sich um elf Personen auf 1.427 erhöht. Gegenüber dem Dezember des Vorjahres bedeutet dies einen Zuwachs um 80. Die Arbeitslosenquote verbleibt wie im November bei 1,9 Prozent (Vorjahr: 1,8 Prozent).