Eichstätt: Harter Sparkurs der Diözese

Die Diözese Eichstätt greift zu harten Maßnahmen, um den Haushalt zu sichern. Unter anderem soll den roten Zahlen mit einem Baustopp begegnet werden. Das heißt Baumaßnahmen, die nicht nötig sind, werden auf Eis gelegt. Bereits genehmigte Projekte sind allerdings nicht betroffen. Aufgrund der stetig sinkenden Zahl von Kirchenmitgliedern stellt man sich auch die Frage nach neuen Immobilienkonzepten: Unter Umständen wird also der Bestand der Pastoralräume reduziert. Vieles wird auf den Prüfstand gestellt. Die finanzielle Situation hat sich in den vergangenen Monaten noch einmal verschärft: durch notwendige Rückstellungen für Pensionen und den weiter rückläufigen Zahlen an Kirchenmitgliedern. Die Maßnahmen wären auch ohne den Finanz-Skandal im Bistum notwendig gewesen.