Großübung am ICE-Tunnel

In der kommenden Nacht geht zwischen 1 und 4 Uhr nachts nichts mehr auf der Schnellfahrtstrecke der deutschen Bahn bei Ingolstadt. Knapp 400 Einsatzkräfte von unter anderem Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst aus Ingolstadt und dem Landkreis Eichstätt proben für den Ernstfall. Grund der Übung sind laut Julian Schedel von der Feuerwehr Ingolstadt geänderte Verfahren im Katastrophenschutz. Es handelt sich dabei um neue Taktiken bei der Menschenrettung und Brandbekämpfung innerhalb eines Tunnels. Das Szenario der nächtlichen Übung ist der Brand eines Personenzuges, zu dem die übenden Einheiten aber wegen Ruhestörung nicht per Sirene oder Blaulicht zur Übungsstelle alarmiert werden. Trotzdem kommt es wegen der vielen Einsatzkräfte vor allem im Bereich des Nordbahnhofs sowie der Roder- und Oskar – von – Miller – Straße zu Behinderungen.