Ingolstadt: Drei Windpocken-Fälle an Grundschule

Während aktuell unbegründete Gerüchte über angebliche Corona-Fälle in der Region auftauchen, wird aus einer Ingolstädter Grundschule eine tatsächliche ansteckende Krankheit gemeldet. Drei Schüler sind dort an den Windpocken erkrankt. 50 Kinder aus den 3. und 4. Klassen dürfen deshalb während der 14-tägrigen Inkubationszeit vorsorglich die Schule nicht besuchen. Das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt hat diese Infektionsschutzmaßnahme angeordnet, damit sich die Krankheit nicht weiter ausbreitet. Windpocken machen sich durch stark juckende rote Bläschen bemerkbar, bei Kindern verläuft die Krankheit meist harmlos, bei Erwachsenen können Komplikationen wie Lungenentzündung oder auch eine Hirnhautenzündung auftreten.