Ingolstadt: Erster KU Jugend-Digitalisierungspreis vergeben

Vom Mülleimer, der seinen Inhalt selbst trennt, bis hin zur VR-Exkursion rund um das Thema Nachhaltigkeit. Der erste Jugend-Digitalisierungspreis der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist an 15 bis 20-jährige vergeben worden. Die sechs Gewinner wurden mit Preisen im Gesamtwert von 5000 Euro ausgezeichnet. Bewerben konnte sich, wer noch nicht an einer Hochschule eingeschrieben war und einen Konzeptentwurf oder ein Projekt zur Thematik Digitalisierung erarbeitet hatte. Die beste Einzelwertung bekam Johanna Pietsch vom Apian Gymnasium mit dem Projekt „Digi“. Ihre Schul-App enthält passend für jeden Schüler Bücher, Stundenpläne sowie wichtige Termine. Mit dem Projekt „Smarter Contracts“ schafften es Jonas Schmidt und Marcus Prieller -ebenfalls vom Apian -auf den zweiten Platz in der Teamwertung. Sie setzten sich mit einer Blockchain, einer Datenbank für Geldtransaktionen, und den dort nötigen, automatisch generierten Verträgen auseinander: Diese müssen, wenn sie spezifiziert werden sollen, neu programmiert werden. Das störte die beiden Schüler, daher entwickelten sie die Projektidee „Smarter Contracts“: Ein Bausatzsystem macht es möglich, solche Verträge individuell zusammenzustellen – ohne Programmierkenntnisse.

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