Ingolstadt: Kindermordprozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Dieser Fall verlangt auch den hartgesottenen Richtern am Ingolstädter Landgericht alles ab.  Auf der Anklagebank sitzt eine Mutter, die in Baar-Ebenhausen im April vergangenen Jahres ihr Kind getötet haben soll. Anschließend hatte die Frau versucht sich selbst das Leben zu nehmen. Da die psychisch Kranke als schuldunfähig gilt, geht es vor Gericht um eine mögliche dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie. Das Familiendrama wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt. Es sind fünf Verhandlungstage angesetzt. Ein mögliches Urteil soll am 25. Januar fallen – das erfolgt dann wieder öffentlich.