Ingolstadt: Missbrauch oder kein Missbrauch

Mit einem schwierigen Prozess beschäftigt sich das Ingolstädter Landgericht seit gestern. Auf der Anklagebank sitzt ein Mann dem zur Last gelegt wird, die Tochter seiner damaligen Lebensgefährtin missbraucht zu haben. Die rund ein Dutzend Fälle kamen durch ein Geständnis der damals 11-Jährigen der Mutter gegenüber ans Licht. Der 46-Jährige beteuerte bei Prozessauftakt seine Unschuld und lehnte auch ein Angebot des Gerichts für ein Geständnis ab. Er sieht sich als Opfer im Zuge der Trennung von seiner Partnerin. Bei einer Verurteilung könnte auf den Angeklagten eine jahrelange Gefängnisstrafe zukommen. Der Prozess am Landgericht Ingolstadt wird morgen fortgesetzt.