Ingolstadt: Prozessauftakt wegen erpresserischem Menschenraub

Das Landgericht Ingolstadt beschäftigt sich ab heute mit erpresserischem Meschenraub. Die Tat hatte sich Anfang Februar ereignet. Der Angeklagte soll in einem Schnellrestaurant im Kreis Neuburg-Schrobenhausen zunächst einen Mitarbeiter mit einem Messer bedroht und anschließend mit einem Panzertape gefesselt haben. Mit dem Messer am Hals seiner Geisel soll er dann die weiteren Küchenmitarbeiter gezwungen haben, sich hinzuknieen und die Kombination des Safes herauszugeben. Er war anschließend mit den Tageseinnahmen in Höhe von 6.000 Euro geflüchtet. Insgesamt vier Prozesstage sind angesetzt, das Urteil fällt voraussichtlich Anfang Januar.