Ingolstadt: Viele Fehlbeleger in Asylunterkünften

Die Stadt Ingolstadt zählt immer mehr sogenannte Fehlbeleger in den Asylunterkünften. Das sind eigentlich Flüchtlinge, die mittlerweile ein Bleiberecht haben und sich nun Arbeit und eine feste Wohnung suchen müssten. Nach Berichten des Donaukurier gelingt das aber nur bedingt, da ja in Ingolstadt günstiger Wohnraum bekanntlich knapp ist. Laut einer Satzung müssten die Fehlbeleger nun eine Mietabgabe für das Wohnen in den dezentralen Unterkünften leisten. Stadtvertreter wollen diese in Hinblick auf mildere Berechnungskriterien überarbeiten. Die Stadt Ingolstadt geht derzeit von knapp 300 Fehlbelegern aus.