Ingolstadt: Vorerst keine Neuverschuldung

Die Stadt Ingolstadt steht finanziell gut da. Das gab am Vormittag Finanzreferent Franz Fleckinger in der Stadtratssitzung bekannt. Trotzdem die Gewerbesteuereinnahmen in der Pandemie eingebrochen sind, konnte aufgrund hoher Rücklagen die Neuverschuldung bei 0 bleiben. Im kommenden Jahr wird eine höhere Gewerbesteuer ewartet und alleine für Baumaßnahmen sind rund 100 Millionen Euro eingeplant. Langfristig ist im Bildungsbereich über eine halbe Millarde Euro vorgesehen.  Um zukunftsfähig zu bleiben, schlägt der Finanzexperte deshalb die Aufnahme von Investitionskrediten nach 2023 vor. Oberbürgermeister Scharpf gab in der Sitzung außerdem bekannt, dass die Eigentümer des Kaufhof-Areals einen kompletten Neubau mit Einzelhandel, Wohnen und Büros planen.