Neuburg: Verminderte Schuldfähigkeit nach Bluttat von Bittenbrunn

Nach der tödlichen Messerattacke von Neuburg-Bittenbrunn hat die Angeklagte vor Gericht zum ersten Mal persönlich gesprochen. Sie berichtete von ihrer Drogenabhängigkeit und davon, dass das Opfer sie in einem „goldene Käfig“ gehalten habe. Laut Psychiaterin war die Beziehung der beiden kompliziert, immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Alkohol sei wie Wasser geflossen. Deshalb sieht die Psychiaterin auch eine verminderte Schuldfähigkeit der 30-Jährigen. Nächste Woche werden die Plädoyers gehalten, danach soll ein Urteil fallen. Wie berichtet soll die Frau ihren Ex-Freund erstochen haben.