Pfaffenhofen: Weniger Asylbewerber im Landkreis

Im Landkreis Pfaffenhofen leben immer weniger Asylbewerber. Ende 2021 waren insgesamt 480 in 50 dezentralen Unterkünften über den Landkreis verteilt untergebracht. Überwiegend sind es Menschen mit einem laufenden Asylverfahren, knapp 100 haben humanitäres Aufenthaltsrecht, die sogenannten Fehlbeleger. Ende 2020 waren es insgesamt fast 50 Menschen mehr. Zusätzlich befanden sich rund 350 Flüchtlinge in der ehemaligen Max-Immelmann-Kaserne, die dem Landkreis Pfaffenhofen zugerechnet werden. Dazu kamen noch 21 unbegleitete Minderjährige in separaten Wohnungen. Die Ausgaben dagegen sind angestiegen: Sie betrugen letztes Jahr rund 6, 3 Millionen Euro, rund 600.000 mehr als ein Jahr zuvor. Grund sind höhere Mieten, Reparaturen und Corona-Sonderzahlungen.