Vorständin löst schon wieder Wirbel aus

Bei Audi will einfach keine Ruhe einkehren. Erst kürzlich hatte Chef Markus Duesmann für das Liebäugeln mit autofreien Tagen für Aufregung gesorgt. Er ruderte mittlerweile in einer internen Mail an die Mitarbeiter zurück. Nun sorgte Audi-Vorständin Hildegard Wortmann für neuen Wirbel. Sie hatte vor gut drei Jahren bei einer Händlerveranstaltung gesagt, dass es eine 50-Prozent-Chance gebe, dass es Audi in zehn Jahren noch gibt. Diesen Standpunkt bekräftigte Wortmann nun in einem Podcast der Wirtschaftswoche. Sie würde die Aussage heute genauso wiederholen und zwar mit dem Hintgrund von Lieferengpässen, Ukraine-Konflikt und Inflation. Laut übereinstimmender Medienberichte reagierten die Audianer verunsichert darauf. Ein Audi-Sprecher beschwichtigte unterdessen gegenüber dem Donaukurier. Frau Wortmann sei natürlich fest davon überzeugt, dass es Audi auch in zehn Jahren noch gebe, so der Sprecher.