Wissenswertes über Weihnachtsbäume

Ohne Weihnachtsbaum ist das Fest der Feste für viele undenkbar. Daher ist die Suche nach dem perfekten Tannenbaum vielerorts schon mehrere Wochen vor Heiligabend in vollem Gange. Doch woher kommt eigentlich die Geschichte, einen Weihnachtsbaum aufzustellen? Und auf was sollte man beim Kauf eines Weihnachtsbaumes achten?
Das und vieles mehr haben wir für euch kurz zusammengefasst.

Woher kommt der Brauch mit den Weihnachtsbäumen?
Der Ursprung der Tradition mit dem grünen Nadelbaum liegt im heidnischen Brauchtum. Schon im Mittelalter verzierten die Menschen gerne Haus und Hof mit immergrünen Zweigen von Tanne, Mistel und Wacholder. Im späten 16. Jahrhundert wurde es dann im Elsass Brauch, den Weihnachtsbaum mit Süßigkeiten zu schmücken.
Im 19. Jahrhundert schließlich wurde der geschmückte Weihnachtsbaum immer populärer, erst in den Städten, dann auch am Land. Heute steht er mit Christbaumkugeln und Kerzen in vielen Häusern dieser Welt.

 

Fakten zu den Weihnachtsbäumen:

In Deutschland werden jedes Jahr…
…25 – 30 Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt. Die Anzahl pro Jahr nimmt aber zu. Gründe dafür sind Zweitbäume oder die Christbäume in den Innenstädten.

Die Nordmanntanne ist mit…
…75% die beliebteste Art von Weihnachtsbäumen, die jährlich aufgestellt werden. Danach folgt die Blaufichte mit ca. 15%.

Der Preis einer solchen Tanne liegt…
…bei etwa 25-30€. Grundsätzlich sind sie in größeren Städten teurer als auf dem Land. Wegen der aktuellen Corona-Pandemie erwarten Experten aber für dieses Jahr höhrere Preise.

Es braucht durchschnittlich…
…40.000 Hektar Anbaufläche (ein Quadrat mit 20 Kilometern Seitenlänge!) , um den Weihnachtsbaumbedarf in Deutschland zu decken. Übrigens: Nur zwei von drei Bäumen sind qualitativ gut genug, um in den Handel zu kommen.

Eine Nordmanntanne braucht…
…bei intensiver Pflege und guter Düngung ungefähr zehn bis zwölf Jahre bis sie 1,80 Meter Höhe erreicht hat und sie dann als Weihnachtsbäume verwendet werden können. Fichten wachsen schneller, brauchen je nach Art aber auch mindestens sieben Jahre.

Knapp über der Hälfte der Weihnachtsbäume…
…werden aus landwirtschaftlichen Betrieben oder am Straßenhandel erworben. Wegen des breiten Konsumverzichts von Plastikprodukten und wegen Corona steigt die Nachfrage auf echte Weihnachtsbäume zusätzlich.

Der Verkauf von…
…Online-Weihnachtsbaumverkauf wächst weiter. Demnach bestellen Menschen ihre Bäume im Internet, lassen sie sich nach Hause liefern, mit Weihnachtsschmuck inklusive.

Ein Plastikbaum rechnet sich nur…
…wenn er auch wirklich lange hält. Ein Plastikbaum muss laut Experten mindestens 17 Jahre durchhalten, bis er sich ökologisch rechnet.

Experten raten zu…
Ökö-Weihnachtsbäumen. Man erkennt sie an einem FSC-, Naturland- oder Bioland-Siegel der EU. Die Bäume sind nicht wesentlich teurer, nur nicht überall zu haben. Das Angebot wächst aber von Jahr zu Jahr. Außerdem bieten regionale Burschenvereine auch öfters mal Aktionen an, wo man den Weihnachtsbaum selbst sägen kann. So spart man sich große Transportwege und trägt dabei zur Ökobilanz bei.

Weihnachtsbäume können…
… bis zu 25.000 Insekten beheimaten. Typische Bewohner sind Rindenläuse, Milben, Motten, kleine Spinnen und Zecken. (viele sind aber so klein, dass sie kaum entdeckt werden) Die Tierchen befinden sich eigentlich im Winterschlaf, durch die warme Umgebung in den Häusern erwachen sie allerdings und werden wieder aktiv. Aber keine Sorge: Die Insekten werden nicht im Haus herumspazieren, die meisten leben nämlich im Baum und nicht auf dem Baum.